Unser Tagebuch

ZWST

INFORMIERT

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redakteure,

 

wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in der nächsten Ausgabe Ihres Presseorgans auf das von dem Inklusionsprojekt GESHER organisierteFamilien-Shabbatwochenende für Kinder mit und ohne Förderbedarf vom 13. September bis zum 15. September 2019 in Bad Sobernheim hinweisen.

 

An dem Familien-Shabbatwochenende können Familien mit einem Kind mit Förderbedarf, seine Geschwister bis 18 Jahre und interessierte Familien teilnehmen.

 

Die wichtigsten Inhalte im Überblick:

 

·       Künstlerische Aktivitäten zu verschiedenen jüdischen Themen

·       Entspannung für Kinder

·       Sportliche Aktivitäten

·       Moderierte Gesprächsgruppen für Eltern.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt  für:

·       Erwachsene 50,00 € / Person

·       Kinder (ab 6 Jahren) 15,00 € / Kind.

 

Anmeldung bis spätestens Freitag, den 16. August 2019.

 

Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unterhttps://www.zwst.org/de/junge-generation/familien/

 

С днем рождения, дорогой Марк ! Желаем тебе не унывать по жизни, а радоваться каждому новому дню. Пускай Бог даёт здоровье, силы, достаток, счастье, уют и покой. Везения во всех начинаниях. Поддержки  близких и друзей

 

Твои друзья

© http://pozdravok.ru/pozdravleniya/den-rozhdeniya/muzhchine/proza.htm

 

Шахматный клуб, поздравляет своего председателя с юбилеем, желает долгих лет жизни и хороших дебютов и успешных ендшпилей.

Члены " Шахматного клуба"

 

Rolf Verleger

Lieber Herr Pikus, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Ihnen nochmals offiziell mitteilen - mit Mykhaylo Pikus habe ich ja schon darüber gesprochen - , dass wir planen, am Montag 19. August 2019 in Stockelsdorf ein Buch über den Jüdischen Friedhof Stockelsdorf vorzustellen.
Die Geschichte dieses Buchs begann vor 20 Jahren. Prof. Ole Harck aus Kiel machte damals an einem Sonntag mit seinem Auto eine Rundfahrt über die kleinen jüdischen Friedhöfe in Schleswig-Holstein, mit Herrn Kantor Kornblum, meiner Frau und mir. Ich war damals Vorsitzender des "Selbstverwaltungsrat Schleswig-Holstein in der Jüdischen Gemeinde Hamburg" und wollte diese Friedhöfe kennenlernen. Den Friedhof Stockelsdorf erwähnte Herr Harck nur - ich hatte vorher noch nie davon gehört - und sagte, dass es darüber keine genauen Kenntnisse gebe. Daraufhin setzte ich mich in zwei Tagen meines Urlaubs im Sommer 1999 mit einem Klappstuhl vor die Grabsteine auf dem Friedhof und entzifferte das, was ich von den Grabsteinen lesen konnte. Es war norddeutscher windiger Sommer, das Entziffern war sehr meditativ und wie Rätselraten. Die Ergebnisse mit Fotos schickte ich Herrn Harck, Herrn Barsilay (damals Landesrabbiner von Hamburg und Schleswig-Holstein) und unserer Lübecker Gemeinde.
Dann passierte lange nichts, bis ich mal mit René Blättermann darüber sprach. Dieser wohnt mit seiner Frau in Stockelsdorf und ist Grafikkünstler über jüdische Themen (sein Vater war jahrzehntelang der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach). Wir beschlossen, ein schönes Buch zu machen. Dazu schlossen wir uns mit dem damaligen Stockelsdorfer "Bürgervorsteher" (Vorsitzender des Gemeinderats der Stadt) Harald Werner und mit der evangelischen Pastorin Almuth Jürgensen zusammen. Um einen wirklich vollständigen Text der Grabsteine zu bekommen, luden wir 2014 Nathanja Hüttenmeister vom Steinheim-Institut aus Essen ein; sie konnte diese Aufgabe wunderbar lösen und hielt damals bei dieser Gelegenheit in Lübeck (im Institut für Medizingeschichte, Königstr.) einen Vortrag über jüdische Begräbniskultur.
Dann passierte erst mal wieder nichts, weil wir für das Buch Fördergelder beantragen wollten und die Gemeinde Stockelsdorf gerade aber Geld für ein anderes "jüdisches" Buch beantragte, nämlich Jurek Szarfs Autobiographie. Diese Pause wurde immer länger, bis Almuth Jürgensen die Initiative ergriff und im Herbst 2018 einen Förderantrag an die Blume-Jepsen-Stiftung abschickte. Dieser Antrag war erfolgreich.

So kommt das Buch nun in die Endphase. Auf Empfehlung von Harald Werner haben wir einen Kieler Verlag, dessen Chef Historiker ist und seinerseits selbst nochmals wichtigen Input für die historische Einordnung des Friedhofs gibt. Das Buch soll im Mai in Druck gehen und am 19. August offiziell vorgestellt werden, denn dann wird die letzte Beerdigung auf dem Friedhof genau 100 Jahre her sein.

Bitte merken Sie sich den Termin vor und geben den Termin in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Lübeck bekannt, eine genaue Einladung werden wir nach Abschluss der Planungen zu gegebener Zeit versenden.

Mit besten Grüßen
Rolf Verleger

 

DAvidstern als Geschenk und neue Perspektiven für Zusammenarbeit

Der Oktober 2018 eröffnete neue Perspektiven für Zusammenarbeit: Der Pastor der Kirchengemeinde St. Andreas, Kai Schäfer, schenkte uns aus seiner Gemeinde einen prächtigen Davidstern etwa 2 Metern im Durchmesser aus einem Metalldraht!

 

Dies ist nicht das erste Geschenk der Gemeinde St. Andreas: Im Frühjahr desselben Jahres haben wir von ihr 20 handgestrickten Kippas dankbar entgegen genommen.

 

Als er diesmal den Davidstern präsentirte, sprach Pastor Schäfer nun von seiner reichen Erfahrung in der Arbeit mit jüdischen Organisationen in Israel und Deutschland. Und wir haben vereinbart, Ideen für gemeinsame Projekte zu überlegen.


Interreligiöses Friedensgebet auf dem Klingenberg am 20. Juni

 

Evangelische und katholische Christen, Juden und Muslime haben gemeinsam mit einem

interreligiösen Friedensgebet in Lübeck ihren Wunsch nach gegenseitigem Respekt und

friedlicher Nachbarschaft bekräftigt.

In einer fröhlichen Nachmittagsveranstaltung unter sonnigem Himmel kamen sie am Donnerstag, den 20. Juni, auf dem Klingenberg zusammen. Bestens aufgelockert wurden die Anwesenden auf dem Platz von den schwungvollen Melodien der Musiker aus dem "Musikcafé International".  Dieses dynamische Team wurde gegründet auf der Initiative des Vereins "Tontalente", welcher die Teilnahme am kulturellen Leben, politische Bildung und interkulturelles Verständnis von Kindern und Jugendlichen fördert.

Gedanken zum Thema „Nachbarschaft und Friede“ präsentierten abwechslungsreich Till Karnstädt-Meißner und Erkan Günes. Und in einem Felderspiel, angeleitet von Pastorin Petra Kallies, fanden sich die Mitspieler oftmals verblüfft und lachend in einer völlig neu zusammengestellten Gruppierung wieder. Wie soll es auch anders sein, als dass sich bei der Frage „Wer isst leidenschaftlich gerne Niederegger Marzipan?“ die Schleckermäuler aller drei abrahamitischen Religionsgemeinschaften in einem Feld wiederfinden – diese waren allerdings doch überwiegend weiblich...

Von einem weiteren Lied eingestimmt begaben sich dann die SprecherInnen der drei
religiösen Richtungen auf die Bühne, um das jeweils eigene Bittgebet zu sprechen. Unter ihnen war auch die Verträterin der jüdischen Gemeinden Solveig Steinkamp.

Es folgte ein stilles Gebet aller Anwesenden. Nach dem „Hevenu schalom alejchem“, gesungen vom Chor der jüdischen Gemeinde, tauschten die Anwesenden mit den Umstehenden ihren Friedensgruß aus, und mit einem Dank von Pastorin Imke Akkermann-Dorn an Polizei und Sanitäter und einigen Gesprächen untereinander klang eine geglückte Zusammenkunft in der gewünschten Friedlichkeit aus.

Feierlichkeiten zum 70.Jahr des Staats Israel

Klezmer-Trio "Rozhinkes"
Klezmer-Trio "Rozhinkes"
Die lübecker Gäste
Die lübecker Gäste
Mit der Klezmer-Sängerin und Alisa Fuhlbrügge
Mit der Klezmer-Sängerin und Alisa Fuhlbrügge

Am 7. Mai organisierte der Landesverband der jüdischen Gemeinden Schleswig-Holstein mit Unterstützung vom Claims Conferenc und vom Zentralrat der Juden Deutschlands die Feierlichkeiten zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und zum 70. Jahrestag des Staats Israel für die Opfer des Holocaust und die Mitglieder der jüdischen Gemeinden. Unter den Gästen waren auch Mitglieder der Liberalen jüdischen Gemeinde Lübeck.

Das Treffen im
Tschaikowsky-Saal (Hamburg) begann mit den Grußreden im Namen des Landesverbandes (Alisa Fuhlbrügge), des Claims Conference (Anna Günther), der Hamburger Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus (Hinrich Kaasmann). Und im Namen aller Gäste hielt die Rede der Vorsitzende des Koordinationsrats der russischsprachigen Vereine Boris Silberberg. Danach erklang in drei Sprachen das Gebet für den Staat Israel.

Nach dem wundervollen Konzert des Klezmer-Trio "Rozhinkes" wartete auf Gäste das Buffet. Vor dem Hintergrund wunderbarer Musik und köstlicher Gerichte wurden neue Bekanntschaften geknüpft und interessante Gespräche geführt.

Das Fest war ein Erfolg! - so die lübecker Delegierten. Sie hoffen, irgendwann wieder solch eine perfekt organisierte jüdische Veranstaltung zu besuchen.



Schabbat in der Stresemannstraße

Rosch haschana 2017


Zum Neuen Jahr 5778 wünschen wir allen Freunden und Förderern, allen interessierten Lesern und Lübeckern einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und danken für Frieden, Demokratie und Pluralität in unserem Land sowie für Reichtum und Vielfalt des religiösen Lebens unter uns. Möge es weiterhin so bleiben!

Schana tova u'metuka –שנה טובה ומתוקה - ein gutes und süßes Jahr.“


Das Neujahrsfest Rosch Haschana dauert vom Abend vor dem 21. September bis zum 22. September 2017. Nach dem jüdischen Kalender ist das der 1. und 2. Tischri.
Zu dem hohen Fest sendet Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Grußwort.

Weitere Glückwünsche sehen Sie hier


Chag Schawuot Sameach!

Am 6. Siwan - diesmal ist es der 31. Mai - feiern wir Schawuot.

Unser junger Challa-Bäcker

Unser junges Gemeindemitglied Anton Shemet ist 16 Jahre alt. Manchmal hat er Lust, etwas zu backen.

 

Nun hat er nach vorgeschriebenem Rezept eine Challa für Schabbat ausprobiert. Die Challa scheint sehr appetitlich, und zum nächsten Schabbat möchte er gerne zwei davon mitbringen. Die Freude seiner Mutter Alla lässt sich sehr gut mitfühlen.

 

Super, Anton! Solltest du einmal die Bäckerkunst zum Beruf wählen, möchten wir sehr gerne mit deinen Challot beliefert werden!