Der   Forschungskreis

Lieber Herr Pikus, liebe Freunde,

anbei finden Sie eine Einladung für zwei Termine im Zusammenhang mit meinem neuen Buch über den jüdischen Friedhof Stockelsdorf (zusammen mit Nathanja Hüttenmeister).
Die zwei Termine sind:
1) Am Montag, 19.8., 18h, stellen wir das Buch im Stockelsdorfer Rathaus der Öffentlichkeit vor
2) Anlässlich ihres Kommens wird die Expertin Nathanja Hüttenmeister am Dienstag, 20.8., 11h, eine Führung über den Moislinger Friedhof machen
Mehr Informationen zu unserem Buch: 
Dieses Buch zusammen mit unserem Stockelsdorfer Team zu schreiben (dem Künstler René Blättermann, Pastorin Almuth Jürgensen, Kreispräsident Ostholstein Harald Werner, Fotograf Jörg Schiessler und nicht zuletzt unserem Verleger Dr. Stefan Eick) hat mir viel Freude bereitet. Nun wollen wir alle zusammen unser Werk am 19.8. gebührend vorstellen.
Herzliche Grüße
Rolf Verleger

 

Der „Forschungskreis jüdischer Friedhof Stockelsdorf“ beschäftigt sich seit 2017 mit der Transkription und Übersetzung der Grabinschriften auf dem jüdischen Friedhof des ehemaligen Dorfs Facken-Bourg (heute Stockelsdorf bei Lübeck).

Das Dorf entstand Anfang 1800. Etwa zur gleichen Zeit entstand auch der jüdische Friedhof, auf
dem bis 1915 Bestattungen vorgenommen wurden. Derzeit sind noch 37 Grabsteine mit traditionell gestalteten Inschriften vorhanden, und es konnten bereits im nicht restaurierten Zustand Abschriften von 18 Grabsteinen angefertigt werden.

 

 

Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam einen Blick auf die jüdische Geschichte des Dorfs Facken-Bourg zu werfen >>> und zeigen Ihnen etwas von unserer Arbeit. Hier erfahren Sie mehr über den Friedhof.

Und wenn Sie mehr über die einzelnen Grabsteine wissen möchten, schauen Sie in der Rubrik Inschriften nach.

 

Bei Fragen und Anregungen senden Sie uns eine E-Mail: forschungskreis@israeliten-luebeck.de


Wir möchten mit unserer Arbeit anhand der neu gewonnenen, bzw. wiederentdeckten Informationen einen möglichst umfassende Sicht auf die Geschichte des Friedhofs entwickeln und diese über unterschiedliche Medien für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Denkbar wären daran anknüpfend auch Projekte im Bereich der Bildung (Schulklassen). Wir wollen diesen Ort, der nun lange Zeit nahezu unbeachtet zwischen Häusern und Parkplätzen verborgen lag, als Raum der Erinnerung, der Stockelsdorfer Geschichte und der jüdischen Religion würdigen und ins Bewusstsein heben.